Seit 14-Jahren ist Roland Magerl ehrenamtlich im Rettungsdienst aktiv.

Daran änderte auch das Landtagsmandat nichts!

Roland unterstützt überwiegend die Nachtschichten, da er Tagsüber als Landtagsabgeordneter seinem Mandat nachgeht.

Vor allem jetzt, in Zeiten der COVID-19 Pandemie, wird jede helfende Hand gebraucht.

Als Abgeordneter des Bayerischen Landtags im Ausschuss für Gesundheit und Pflege gilt es nicht nur in der Theorie zu reden, sondern auch persönliche Eindrücke in der Praxis zu sammeln.

Dazu sagt Magerl:

„Für mich ist es selbstverständlich im Rettungsdienst zu unterstützen. Das mache ich seit 2006 und das werde ich solange weitermachen, wie es meine Gesundheit zulässt.

Hier lässt sich aus erster Hand feststellen, wie das Gesundheitssystem in vielen Bereichen während der letzten Jahre kaputtgespart wurde. Das ist ein nicht hinnehmbarer Zustand. Daher setze ich mich einerseits im Bayerischen Landtag für eine Verbesserung ein. Zudem engagiere ich mich ehrenamtlich im Rettungsdienst um die Hauptamtlichen wenigstens ein bisschen zu entlasten.

Durch Corona sind nicht alle Regionen gleich stark betroffen. Zumindest für den Raum Nördliche Oberpfalz kann man aber sagen, dass das Personal nahe an ihren Grenzen arbeitet.

Auch wenn die Pandemie viel Leid auf den unterschiedlichsten Ebenen hervorgerufen hat (z. B. finanziell, persönlich, wirtschaftlich, häusliche Gewalt uvm.), so zeigt es auch eindrucksvoll auf, wie diszipliniert und kameradschaftlich die Bayerische Bevölkerung ist.

Ich möchte hier ausdrücklich dem Personal im Gesundheits- und Pflegesystem meinen aufrichtigen Dank und größtes Lob aussprechen. Es wird ihnen physisch und vor allem psychisch alles abverlangt. Trotzdem verrichten sie tapfer und professionell ihren Dienst.

Diese Einsatzbereitschaft muss belohnt werden!

Ebenso möchte ich meinen Dank den Einsatzkräften im Rettungsdienst und all denjenigen aussprechen, die das tägliche Leben aufrechterhalten, wie z. B. Müllabfuhr, Einzelhandel, Polizei usw.

Ein weiterer expliziter Dank gilt der Corona Nachbarschaftshilfe Weiden i.d.Opf.
Diese Damen und Herren sind ehrenamtlich im unermüdlichen Einsatz.

Unter diesen Gesichtspunkten, bin ich dafür, dass die Einschränkungen der persönlichen Freiheit soweit wie möglich aufgehoben werden. Die Lage während der Coronapandemie muss stets und ständig neu bewertet werden.

Mögliche Lockerungen unter bestimmten Auflagen sind:

– Möbelgeschäfte wiedereröffnen

– die Gastronomie unter den notwendigen Hygienebedingungen wieder hochfahren

– Einschränkungen bei Beerdigungen und Familienfeiern lockern

Ich appelliere an die Bayerische Bevölkerung, bleiben Sie geduldig, handeln sie umsichtig und verantwortungsvoll.

 

Ein weiterer Apell gilt den Medien!

Es ist ein schmaler Grat zwischen Hype und Hysterie auf der einen Seite, sowie Verharmlosung auf der anderen Seite.

Bitte unterlassen Sie Sensationsjournalismus in der Hoffnung die Auflage zu steigern. Die Dosis macht das Gift.

Besinnen Sie sich auf objektive, sachlich und fachlich richtige Berichterstattung!

 

Es hilft der Bevölkerung wenig, wenn Spekulationen publiziert werden. Auch die Anzahl der „Neuinfizierten“ ist wenig aussagekräftig! Schürt aber Ängste.“ Um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern sind die schweren Verläufe relevant, welche eine stationäre- oder intensivmedizinische Versorgung benötigen, nicht die Infektionszahlen als Solches.

 

Halten Sie durch – Stehen Sie zusammen – Und vor allem bleiben Sie gesund!